I like

Ich habe Anfang 2011 schon einmal eine Liste publiziert, in der es um meine schönen und schlechten Momente ging. Damals konnte LadyGaga frisch laufen, alles war irgendwie bedächtiger als heute. Heute bin ich immer auf Zack. So sieht diese Liste mittlerweile ziemlich anders aus.

Also: I like … 

… schlafen, mich schlafend stellen, um nicht aufstehen zu müssen, ins frisch bezogene Bett kriechen, mit LadyGaga unter einer Bettdecke stecken, ein Stück «Rinslätz» (Rindfleisch) in die Pfanne hauen, Kekse backen und LadyGaga dabei zusehen, wie sie überall Mehl verteilt und dann SOFORT ihre Hände waschen will, dem Regen zuhören (keine Zeit), durch einen roten Herbst (Herbst? Hier gibt’s nur grau-in-grau…) laufen, mein Gesicht mit tausend einer (für mehr reicht es nicht, wenn überhaupt) Crème pflegen, LadyGagas Purzelbäume auf dem Bett anfeuern, einen Schneemann bauen, mit LadyGaga und meinem Mann zusammen rumalbern, mein Job, Auto fahren und dabei keinen Unfall mit einem Bus bauen, Blog schreiben.

I hate …

… geweckt werden, sei es vom Wecker, vom schnarchenden Mann oder vom schreienden Kind, Toiletten putzen, der fehlende Teer in unserer Hausauffahrt (Matsch lässt grüssen…), Autounfälle mit Bus, länger als 5 Minuten am Telefon aufgehalten werden, von Marketingfirmen im Speziellen, falsch ausgestellte Rechnungen, Handwerker im Haus, Spinnen in jeder verdammten Ritze im Haus, Spinnennester und eine tote Feldmaus im Keller, eine neue Heizung, die nicht funktioniert und mir zwei Wochen lang einen kalten Arsch beschert hat, Nägel feilen, angerempelt werden, Gurken im Brötchen, Zahnarzttermine wegen herausgefallener Füllungen, rissige Hände, eine Sprache nicht verstehen, über Mittag im Büro bleiben, weil der Chef dann Sitzungen so inspirierend findet, der Geruch und der Geschmack von Rosenkohl (igitt), schlechte Grammatik, verplante Zeit (also jeder Tag meines momentanen Lebens), Kind im Red-Bull-Modus ab 6 Uhr früh. 
 
Und was ist Euer I like/I hate?

Ich freue mich, wenn Du den Beitrag teilst:

2 thoughts on “I like

  1. Also:

    Ich mag:

    -Kekse backen mit meinen Kindern(von der Mehlschlacht bis zu dem herlich duftenden Ergebnis!)
    -Schlafen.Am Besten frisch geduscht,entspannt und in einem frisch bezogenen Bett(ich muß gerade hysterisch kichern, weil mir der Gedanke kommt das dieses Szenario wahrscheinlich frühestens in 10Jahren wieder eintritt)
    -gesund sein und mit meinen Kindern durch Wald und Wiesen streifen.
    -Germknödel,heiße Maronen und Würstl mit Pommes auf dem Weihnachtsmarkt essen bis mir schlecht ist.
    -Schnee.zum Schneemann bauen und für ne anständige Schlacht.
    -Der Geruch von frisch gewaschenen und gecremten kindern.
    -Das Meer.Das Rauschen.Salz auf Haut,Lippen und Zunge.Urlaub.
    -Gute Tage ohne Trotzanfall/Sek.
    -Kinderlachen.
    -Alleine Einkaufen.
    -Besuch von lieben Mebschen.
    -Den Geruch des ersten Kaffees am Morgen.
    -Selbstgemachte Pizza.

    was ich nicht ausstehen kann:

    -Kranksein:sowohl ich,als auch die Kinder.Die durchwachten Nächte machen mir gelinde gesagt graue Haare!!
    -Leute die sich vordrängeln.
    -dumme Ratschläge von Menschen ohne Kinder.
    -Zehennägel schneiden.
    -Haut auf der Milch.Widerlich!!
    -Kindergärtnerinnen mit denen ich diskutieren muß.(fühle mich da immer wie zum Rektor gerufen!)
    -ohne meinen Mann und meine Kinder zu sein.
    -Die Ewigen Diskussionen am Morgen mit meinem Sohn,das Anziehen betreffend(diese Haarspalterei ist zum Mäusemelken!!)
    -zu wenig Zeit für mich zu haben.

    Das wären ein paar meiner "jipiiiiehs" und "seriously No"s …

    Liebe Grüße

    Lilli

  2. Au ja, da hat es ganz viel dabei, das auch für mich gilt. Tolle Liste!
    Alleine einkaufen! Was ist das?!?!?
    Krank sein ist ein absolutes NO GO, und die grauen Haare habe auch ich von den durchwachten Nächten gekriegt. Gehen wir da etwa einem Mysterium auf den Grund? Graue Haare = Schlafentzug wegen kranker Kinder? 🙂 Hmm. Nein, da fällt mir George Clooney ein.
    Ohne meinen Mann und mein Kind zu sein, finde ich auch ganz furchtbar. Vielleicht reicht es ja deshalb nie zum allein einkaufen gehen. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.