10 Fragen

Vivi von Hexhex hat mich getagged und 10 Fragen an mich gestellt. Hier meine Antworten.

Wann und weshalb hast du mit dem Bloggen begonnen?
Ursprünglich hatte ich über 5 Wochen eine regelmässige Gastkolumne in einer Schweizer Tageszeitung, in der ich über den Beziehungsalltag und den alltäglichen Wahnsinn philosophierte (Kolumnen hier bzw. im Archiv von 2009). Da ich aber im 9. Monat mit LadyGaga schwanger war, konnte und wollte ich nicht mehr täglich eine Kolumne liefern. Die zuständige Redaktorin schlug mir vor, stattdessen ein Blog zu verfassen. mein Mann hat mir daraufhin das Blog eingerichtet, weil ich elektronisch eine absolute Flasche bin. Richtig begonnen mit dem Bloggen habe ich aber erst im Jahr 2011, als LadyGaga bereits zwei war.

Hat dein Blog sich verändert, seit es ihn gibt? Inwiefern?
Ich versuche heute, mehr kurzweili-ge Situationskomik hineinzupacken. Am Anfang war es mir wichtig, die «Wahrheit» übers Kinder haben zu schreiben, dass nicht alles nur Friedefreudeeierkuchen ist. Ich fühlte mich glaub lange auch überfordert mit der Doppelrolle als Mami und Karrierefrau und wollte anderen Müttern helfen, denen es ähnlich erging. Heute ist das in den Hintergrund getreten, weil ich meine Wahrheit einfach lebe und mich tagtäglich an meinem Wirbelwind erfreue. Heute ist es mir wichtiger, LadyGagas Mundwerk digital festzuhalten und die Leser zum Lachen zu bringen.

Was schätzt du am Bloggen am meisten?
Dinge auf den Punkt zu bringen. Ausserdem ist mir der Austausch mit anderen Bloggern sehr wichtig.

In welchem Jahr wurdest du geboren und wer waren die Helden deiner Kindheit?
Ich bin 1977 geboren. Meine Helden: «Dolly» von Enid Blyton. David Bowie! Ich liebte und liebe seinen Film «Labyrinth» mit Jennifer Connelly. Ach ja, Benjamin Blümchen fand ich auch ganz klasse, Törööö!

Erinnerst du dich an deine allererste CD? Welche war das?
Uff. Das weiss ich nicht mehr, viel zu lange her (das Alter, das Alter…). Woran ich mein Alter nebst den grauen Haaren übrigens auch merke: Ich schimpfe im Auto auf dem Beifahrersitz immer, wenn wir z.B. einen Mofafahrer überholen, der ohne Helm, mit Kippe in der Hand fährt….
Uh ich weiss es glaub doch noch wegen der CD: Laura Branigan. Die fand ich toll. Schade, ist sie so früh gestorben.

Gibt es einen Song (oder mehrere), der in deinem Leben eine ganz besondere Rolle spielt? Warum?
«Destiny» von Gloria Estefan – das hörte ich stundenlang zur Motivation bei der Vorbereitung für mein Abitur.
«Cette année là» von Claude François – da hält es mich kaum auf dem Hocker. Bei einer Freundin in Paris haben wir das nachts sturzbetrunken in voller Lautstärke vor dem TV gesungen und getanzt, bis die Nachbarn an der Tür geklingelt haben.
«Das Beste» von Silbermond – weil es meine Ehe beschreibt.

Was ist das Wichtigste in der Erziehung, das du deinem Kind/deinen Kindern mit auf den Weg geben möchtest?
Berufliche Selbstverwirklichung und Familie/Kinder schliessen sich nicht aus. Familie ist alles. Alles Gute kommt auf einen zurück. Helfe und Dir wird geholfen. Wenn man fällt, immer wieder aufstehen, aufstehen, aufstehen!

Warst du früher ein typisches Mädchen/ein typischer Junge? Wie war das mit dem Rollenbild?
Ich war wie LadyGaga sehr auf das Popstar-sein fixiert, habe immer getanzt und gesungen. Rollenbilder als solche waren uns nicht bewusst, aber mir wurde auch nie ein Spielzeugtrucker vor die Nase gestellt, damit ich jetzt meine männliche Seite erkunden kann. Mit meinem älteren Bruder habe ich aber auch gerne mit Soldaten-Figuren gespielt.

Was waren deine Lieblingsfächer in der Schule und welche mochtest du gar nicht?
Mein Lieblingsfach war eindeutig Deutsch, Bücher zu besprechen und zu interpretieren fand ich klasse. Schon in der Primarschule liebte ich Diktate. Was ich gar nicht mochte und bis heute verdränge: Physik und Mathe.

Hast du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches?
Ein rollender Stein setzt kein Moos an

 

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4 thoughts on “10 Fragen

  1. Oh wie schön! Vielen lieben Dank fürs Mitmachen! Das war sehr interessant und ich stelle fest: wir sind uns wohl sehr ähnlich, besonders Frage 9 trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf 🙂 Ganz liebe Grüße

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