Schau Dich nicht um, der Award geht um

Der Liebster Award zieht wieder seine Kreise. Ich bin schon ein paar Mal nominiert worden, was mich sehr freut, denn es bedeutet: Jemand mag mich oder meinen Blog (oder kennt einfach zu wenig gute Blogs…). Deshalb habe ich auch immer die Fragen beantwortet. Diesmal haben mich MamaEva bloggt und Anni von Einer schreit immer nominiert. Danke dafür! Da ich aber nicht 22 Fragen beantworten möchte kann, suche ich mir einfach 11 aus:

 

Was bedeutet das Schreiben für Dich?

Schreiben bedeutet für mich, ganz bei mir selbst zu sein.

Was wäre Dein Traumberuf, sofern Du ihn nicht schon hast?

Ich kann aus vollem Herzen und tiefster Überzeugung sagen: Seit Juli 2014 habe ich meinen Traumjob. Ich wollte eigentlich immer Schriftstellerin werden und habe die Arbeit in einer Fachredaktion jahrelang nur als sekundäre Lösung betrachtet, als Mittel zum Zweck. Man muss schliesslich Geld verdienen. Jetzt, als Verlegerin einer Fachzeitschrift, kann ich als Chefredaktorin zum ersten Mal beides verbinden: Mein Branchen-Knowhow und meine schriftstellerischen Ambitionen kann ich voll ausleben. Ich führe Interviews, die es bisher in der Branche so nicht gegeben hat und die für Aufsehen sorgen. Ich schreibe Texte, kreiere Rubriken ganz anders als früher – alles ist so, wie ich es will, ohne mich irgendjemanden gegenüber rechtfertigen oder beugen zu müssen. Ich muss nicht mehr im Quadrat denken, sondern habe zum ersten Mal einen freien Geist bei der Arbeit, bin kreativ, inspiriert. Zufrieden. Das ist so toll!

Hättest Du etwas Entscheidendes im Leben gern anders gemacht?

Ich habe die Gelegenheit verpasst, nach der Matur (Abitur) eine Weile ins Ausland zu reisen. Ich habe sofort angefangen zu arbeiten und dann, nach 10 Monaten, mein Studium begonnen. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich das anders machen sollen. Ich habe das Gefühl, da etwas verpasst zu haben. Aber es ist gut so, wie es ist.

Treibst Du Sport?

Nein. Ich habe die Zeit nicht bzw. nehme sie mir nicht. Früher habe ich viel getanzt, Flamenco (allein) und Standard (mit meinem Mann).

Gibt es ein Lebensmittel, das Du überhaupt nicht ausstehen kannst?

Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – Rosenkohl – BLUT- UND LEBERWURST!

Wenn Du wählen könntest – wo möchtest Du gern leben?

Am Meer!

Bitte eine kleine Dummheit aus Deinem Leben…

Ich habe sehr viele Dummheiten gemacht. Das Dümmste war aber, als ich, ohne jemandem etwas zu sagen, nach Mailand zu meiner Liebschaft geflogen bin (natürlich, bevor ich meinen Mann kennenlernte!) und er dann meinen Pass quasi beschlagnahmt hat. Das war nicht so gut, ist aber zum Glück glimpflich ausgegangen.

Hast Du lange nach einem geeigneten Blognamen suchen müssen, oder hattest Du sofort eine Idee?

Zuerst lief das Blog unter meinem realen Namen, ich habe ja nur für mich und Bekannte geschrieben. Als ich dann doch über den Tellerrand blicken wollte, brauchte ich etwas Anonymes. Heiss im Rennen war «Lumso». LadyGaga fing nämlich gerade an zu sprechen, und jedes zweite Wort war eben «Lumso» (warum ist das so bzw. warum?). Das war mir aber nicht zeitlos genug und auch nicht selbsterklärend. Beim Brainstormen kam ich dann auf «Mama on the rocks», weil ich eben so gerne Whiskey trinke und man mit einem Kind echt einen kühlen Kopf bewahren muss.

Welcher ist Dein bisheriger Lieblingspost und warum?

Ich finde ja von den alten Posts den hier ganz nett, weil es eine sehr witzige Situation war. Ausserdem mag ich Fäkalhumor.
Aber auch der Moment, als sich LadyGaga bei einer Wand entschuldigt hat, ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben.
Von den neueren Posts mag ich die Auflistung meiner Top-10- Fernsehserien sehr.
Sehr am Herzen liegen mir zudem meine 10Lektionen über das Leben.

Wie sieht ein perfekter Tag für Dich aus?

Ausschlafen bis 8 Uhr (für diese Aussage will mich mein 20-jähriges Ich aus der Vergangenheit gerne verprügeln), konzentriert arbeiten am PC, zwei Inserate verkaufen, Spielen mit Copperfield, Spielen mit einer gut aufgelegten LadyGaga, ein Buch lesen können, etwas Tolles kochen, in einem meinem aufgeräumten Haus herumgehen können, ohne über etwas zu stolpern, ein zusammenhängendes Gespräch mit meinem Mann führen, das Haus hat sich von alleine geputzt… hey, es ging ja um den PERFEKTEN Tag, nicht um Realismus!

Gibt es rückblickend Dinge, die Du anders machen würdest, wenn Du mit Deinem heutigen Wissen den Blog nochmal von vorne beginnen könntest?

Ich hätte früher den Schritt an die Öffentlichkeit bzw. ins Social Web gewagt. Interaktion ist so wichtig! Ich lerne so viel von anderen und freue mich über jeden Kommentar auf meinem Blog. Twitter will ich nicht mehr missen.
Ich freue mich, wenn Du den Beitrag teilst:

4 thoughts on “Schau Dich nicht um, der Award geht um

  1. Ach schön, wenn du von deinem (Traum-)Beruf schreibst, spürt man deine Begeisterung in jedem Wort! Das ist wirklich toll! Ich freue mich für dich, dass du den perfekten Job gefunden hast! P.S. Der würde mir auch gefallen!

  2. Um 8.00Uhr aufstehen??? Whaa,nein nein nein. Aber nun gut,jede hat ihre Träume. 😉 Am Meer würde ich auch schrecklich gern leben. Ich sags ja immer wieder: Wir sind uns so ähnlich.

    Liebe Grüße,
    Andrea

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