Schlaferziehung Teil 1

Wie bereits bekannt, kämpfen wir sozusagen nachtnächtlich mit den Schlafproblemen unserer Tochter. LadyGaga wacht nachts auf und schreit sich die Seele aus dem Leib, bis jemand von uns Eltern bei ihr ist, weil sie nicht alleine sein will. Da wir erst seit einem halben Jahr in unserem Haus wohnen und wir nun einen Stock über ihr schlafen, ist das jedes Mal ein ziemliches Prozedere.

Neuer Lösungsweg: Wir haben ihr diese Woche eingetrichtert, dass sie von selbst zu uns ins Bett kommen darf, wenn sie nachts aufwacht und Angst hat. Licht im Gang anmachen und Treppe rauf ohne Mami und Papi zu wecken, das ist die Devise.

Szenario vom 1. auf den 2. November 2012:

Um 5 Uhr morgens werde ich von einem lauten «Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaammiiiiiiiiiiiiiii!» geweckt. Ich falle fast aus dem Bett vor Schreck und rufe (noch etwas) geistesabwesend: «Was ist denn?!» 

Antwort: «Ich han d‘Händ voll!»

Nun sitze ich irritiert und aufrecht im Bett. Das kann doch nicht wahr sein, womit hat sie sich denn die Hände schmutzig gemacht? Doch nicht etwa….?!

Alarmiert stehe ich schon an der Treppe und frage ganz sanft: «Wieso hast Du denn die Hände voll?»

Lapidare Antwort: «Dr Tiger, s’Rehli, s’Büsi, s’Nuschi… Ich chan nid Stäge ufego!»

Ich gehe die Treppe runter und sehe: eine resignierte LadyGaga mit einem riesigen Paket Plüschtiere in den Armen. Sie drückt mir kommentarlos die Plüschtiere in die Hand und kraxelt dann zielstrebig die Treppe ins Elternschlafzimmer hoch, wo sie auf mich und ihre Entourage wartet.

OK, die Idee ist begriffen. Jetzt feilen wir noch an der Ausführung.

Sie, ich bin echt um 5 Uhr morgens aufgestanden, um ein paar Plüschtiere in mein Bett zu tragen!!!

 

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2 thoughts on “Schlaferziehung Teil 1

  1. Bin gerade auf deinen Blog gestoßen und wollte dir auch prompt mal liebe Grüsse dalassen.
    Du schreibst Super! Macht Spaß zu lesen -und beruhigt, dass nicht nur unser Leben ein Chaos ist. 😉

    Deine Blog-Kollegin Mia

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